Systembeschreibung

S7-300 Zentralbaugruppen

 

CPUs für jede Anwendung

Beschreibung

Sechs Leistungklassen der S7-300 CPUs

Sechs Leistungsklassen der S7-300 CPUs

Zum Aufbau der Steuerung steht ein abgestuftes CPU-Spektrum in einem breiten Performance-Spektrum zur Verfügung.
Das Produktspektrum umfasst 7 Standard CPUs,
6 Kompakt CPUs, 6 fehlersichere CPUs und
2 Technologie CPUs.
Die CPUs sind ab einer Breite von nur 40 mm verfügbar.

tAnwendungsbereich
  • Die SIMATIC S7-300 wird vor allem in der Fertigungstechnik eingesetzt

  • Die S7-300 eignet sich besonders für Aufgaben bei denen schnelles Zählen/Messen mit Direktzugriff auf die Hardware- Zähler gefordert sind

  • Bei Anwendungen bei denen hohe Robustheit gefordert ist

  • Bevorzugt wird die S7-300 bei Automatisierungsaufgaben die ein flexibles Konzept sowie eine zentrale/dezentrale Lösung fordern

  • Einfaches Positionieren mit Direktansteuerung der MICROMASTER- Frequenzumrichter

  • PID-Regelung mit integriertem Funktionsbaustein

Nutzen

  • Die CPUs ermöglichen durch ihre hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit kurze Maschinentaktzeiten

  • Das CPU Spektrum der S7-300 bietet für jede Anwendung die passende Lösung und der Kunde bezahlt nur für die seiner Anforderung entsprechende benötigte Leistung

  • Die S7-300 lässt sich modular aufbauen, für Peripheriebaugruppen gibt es keine Steckplatzregeln.

  • Sowohl für den zentralen als auch den dezentralen Aufbau mit ET 200M steht ein vielfältiges Baugruppenspektrum zur Verfügung

  • Integrierte PROFINET Schnittstellen ermöglichen die einfache Vernetzungen zwischen den Steuerungen und den einfachen Datenaustausch mit der Leitebene

  • Die geringe Baugruppenbreite führt zu einem kompakten Steuerungsaufbau bzw. zu einem kleinen Schaltschrank

  • Leistungsfähige Zentralbaugruppen mit Industrial Ethernet-/PROFINET-Schnittstelle, integrierten technologischen Funktionen oder in fehler-sicherer Ausführung in einem durchgängigen System ersparen zusätzliche Investitionen

Aufbau und Funktion

Tabelle CPU Innovationen

Tabelle CPU Innovationen

Aufbautechnik

Die S7-300 ermöglicht einen platzsparenden und modularen Aufbau. Neben den Baugruppen ist nur noch eine Profilschiene zum Einhängen und Verschrauben erforderlich. Damit wird ein robuster und EMV gerechter Aufbau erreicht. Der Rückwandbus ist selbstaufbauend, d.h. er erweitert sich durch Einstecken von Baugruppen und Busverbindern. Das vielfältige Baugruppen-Spektrum der S7-300 kann für zentrale Erweiterungen oder den Aufbau dezentraler Strukturen mit ET 200M verwendet werden; dadurch ergibt sich eine sehr kostengünstige Ersatzteilhaltung.

Erweiterungsmöglichkeiten

Erfordert die Automatisierungsaufgabe den Einsatz von mehr als 8 Baugruppen, kann das Zentralgerät (ZG) der S7-300 mit Erweiterungsgeräten (EG) erweitert werden. Dabei sind insgesamt bis zu 32 Baugruppen zentral einsetzbar, je Erweiterungsgerät bis zu 8.
Die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten wickeln Anschaltungsbaugruppen (IM) völlig selbständig ab. Bei räumlich ausgedehnten Anlagen können ZG/EG auch in größeren Abständen voneinander aufgebaut werden (bis zu 10 m).

Damit ergibt sich bei einzeiligem Aufbau ein Maximalausbau von 256 E/A, bei mehrteiligem Aufbau bis 1024 E/A. Bei dezentralem Aufbau mit PROFIBUS DP sind 65536 E/A-Anschlüsse möglich (bis zu 125 Stationen, z.B. ET 200M über IM 153). Die Steckplätze sind frei adressierbar, d.h. es existieren keine Steckplatzregeln.

Auch bei dezentralen Automatisierungslösungen kommt das umfassende Baugruppen-Spektrum der S7-300 zum Einsatz. Das zur S7-300 baugleiche Peripherie-System ET 200M kann über Interface-Module sowohl an PROFIBUS als auch an PROFINET angeschlossen werden.